Das eine wie das andere wird hier gezeigt, wie man es machen kann. Ich lege wert darauf, dass das nicht der Weisheit letzter Schluss ist, man kann auf so viele verschiedene Art etwas zustande bringen. Auch ich bin immer offen für neue Ideen.

Wichtig ist, dass man Freude am Gestalten hat.

Der Aufbau von Altstadt Tannwil

Stadt ist vielleicht ein bisschen hoch gegriffen, aber wenigstens der vorderste Teil zum Bahnhof hin. Die übrige Stadt ist im Hintergrund "verschwunden".

Die Häuser von Faller eignen sich sehr gut zum Abändern und zum freiem Gestalten.

Schfenster

 

Die Schaufensterdekorationen sind aus Katalogen, Heftli etc. ausgeschnitten worden.

Beim Probestellen ist zu sehen, was und wie noch verbessert werden kann.

Z.B. das Senkrechtstellen der Bauten oder wo noch ein Haus hinzugestellt werden kann oder muss.

Vorstadt01

Die Häuser sind nur soweit zusammengebaut, als sie sichtbar sind. Die jeweiligen Rückseiten wurden als Vorderseite verwendet. Also aus eins mach zwei. Hinten sind sie offen, mit Ersatzteilen oder mit Balsaholz ergänzt (klebt zusammen mit dem Kuststoff ausgezeichnet mit dem Faller- oder Vollmerkleber). Es macht doch wenig Sinn, eine Rückseite auszugestalten, die ohnehin nicht zu sehen ist.

Rckbau
 
An Ort und Stelle wurden Versuche mit verschiedenem Hintergrund gemacht.
 
Vorstadt
 
Vorstadt04
 
Stellproben: Gruppieren der Häuser und der Hintergründe.
Weil die Häusergruppe auf einer Platte steht kann die weitere Arbeit im Freien gemacht werden.
 
Vorstadt08
 
 
 Wyss
 
 Umgekehrte Milchtansen erfüllen hier einen anderen Zweck.
 
Mbel
 
 Ausprobieren noch im Rohbau.
 
TwAbend
 
Die "Kleider" am Ständer sind aus Weihnachtsbändeli, die Strassenpoller aus den Spritzlingrahmen der Bausätze entstanden.
 
Aufbau des Schlosshügels und Schloss
 
Im Freien arbeiten mach mehr Spass, also auf ein Tableau aus Holz oder Kunststoff die Landschaft bauen.
SpiessliThermosäge
 
Die Platten (Styropor, Sagex und weitere Hersteller) können mit Fleischspiessen zusammengehalten werden.
Kreuz und quer eingestossen: das hält ohne Schaumstoffkleber formidabel. Das Ende einfach mit einem Werkzeug abzwicken.
 
Mit einer Thermosäge entstehen weniger herumfliegende Schaumstoffrestchen.
Es braucht einen Laubsägelibogen (den man etwas auseinander biegt) und einen Widerstandsdraht.
Natürlich kann der Draht nicht einfach eingespannt werden, er muss ein isoliertes Ende haben. Dafür wird eine Lüsterklemme statt der Klemmschraube befestigt. Nun kann das Kabel angeschlossen werden, der eine Pol in die Klemme, der andere unter die die Klemme direkt auf das Metall des Bogens. Oder wie oben abgebildet unter die obere Klemme zusammen mit dem Widerstandsdraht. Erst vorsichtig den Regler drehen, oft genügt wenig Spannung (ob der Trafo das aushält? vorher schmilzt die Sicherung). Den Draht nur soviel Spannung zuführen, dass die Wärme genügt um den Kunststoff zum Schmelzen zu bringen. Es raucht und stinkt halt ein wenig, wirklich nur wenig.
 
Um Korrekturen vorzunehmen dient der Staubsauger. Auf höchster Stufe kann mit dem Rohrende das Nötige abgekratzt werden. Es entsteht so weniger "Schnee" in der Umgebung. Der Staubbeutel wird so schneller voll - leeren ist angesagt.
 
Schloss06

Das Schloss Heidegg aus dem Luzerner Seetal ist mein Vorbild.

Im Rohbau:

Der Hügel ist nun mit Fassadenputz (Weissputz) dem ein wenig schwarze Dispersion beefügt wurde überzogen und grob gestaltet.

Die Höhe des Schlosses Heidegg, es ist tatsätzlich so hoch, wird etwas kleiner gemacht.

Es wartet noch auf den Verputz.

Hiezu verwende ich Dispersionsfarbe gemischt mit ganz feinem Sand.

Die Rosen rechts im Hintergrund sind nicht diejenigen vom sehenswerten Rosengarten des Schlosses Heidegg.

Heidegg2

So das wäre geschafft:

Heidegg farbig, wenn auch nicht ganz dem Original getreu nachgebaut,

die Fahne ist verkehrt. Aber erkennen tut man Heidegg allemal.

Turm und Wohnhaus ist aber noch nicht definitiv platziert.

Das Wohnhaus ist fotografiert worden, dann im Gimp verarbeitet und schliesslich auf dickerem mattem Papier ausgedruckt. Die Innenwelt des Hauses ist auch Balsaholz.

Der Turm ist aus Balsaholz, die Fenster ausgeschnitten und mit Dispersion bemalt.

Die Fenster und die Läden sind im Bildverarbeitungs-Programm "Gimp" entstanden.

 Schloss4 Schloss3   

Alles weitere entspringt nur der Fantasie.

Die Tortürme sind im Rohbau:

im Detail muss Hand angelegt werden.

Bemalt ist das Balsaholz mit weisser Dispersion,

der sehr feiner Sand beigemischt wurde.

 
 
 
 

Bau von Oberseedorf

Untergrund mit Zeitungsknäuel

Diese Methode habe ich angewandt, weil darunter der Platz für die Wendel beansprucht wird.

Bergbau

Der Untergrund der Landschaft wird zuerst mit zerknittertem Zeitungspapier geformt und dann mit Klebstreifen fixiert. Mit Alufolien wird der ganze Haufen bedeckt. Dabei kann schon etwas vorgeformt werden ev. mit Papier nachstopfen.

Das Zeitungspapier kann nach dem Trocknen der Gipsmasse ausgeräumt werden. Die Alufolie bildet so etwas wie eine Armierung. Voraussetzung ist natürlich irgendein Gerüst, oben mindestens ein Holzstück, wo die Gipsmasse aufliegen kann. Das ganze Stück ist trocken ja selbsttragend.

Gipshauf1200